Westernsattel kaufen

Hier finden Sie Antworten auf viele Fragen zum Westernsattel, zum Beispiel wo Sie einen Westernsattel kaufen können, was die Größenangaben bedeuten und welche Ausführungen es gibt. Ursprünglich erst im Westernreiten verwendet, fasst der Westernsattel nun auch im Freizeitreiten Fuß. Eine sehr schöne Alternative zum Vielseitigkeitssattel.

Direkt zu Beginn möchten wir Ihnen unsere Top Westernsättel vorstellen. Diese Westernsättel sind für Einsteiger eine gute Wahl beim Westernsattel kaufen, für den Profi dürfte aber auch das ein oder andere dabei sein.

Platz Eins: Westernsattel DENVER

A&M Reitsport Westernsattel DENVER aus Büffelleder hoher Qualität

Price:

4.3 von 5 Sternen (2 customer reviews)

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Der Westernsattel Denver von A&M Reitsport vereint alle Auswahlkriterien unter einem tollen Preis! Der Sattel ist komplett aus Büffelleder verarbeitet und bietet dem Sammler und Liebhaber deshalb ein sehr authentisches Reiterlebnis. Dieser Sattel ist sowohl ästethisch ansprechend als auch sehr universell gehalten. Die vielen Auswahlmöglichkeiten ermöglichen ein perfektes Reiterlebnis. Beim Westernsattel kaufen für Anfänger und Profis eine gute Wahl.

Platz Zwei: KERBL Westernsattel

Kerbl 32898 Westernsattel braun 16″, weite Kammer

Price: EUR 296,89

3.1 von 5 Sternen (17 customer reviews)

5 used & new available from EUR 218,68

Einen verdienten Platz Zwei belegt der Westernsattl von Kerbl. Er kommt in sehr hochwertiger Verarbeitung in Full und Semi Quarter und macht einen sehr guten Eindruck. Der Sattel ist leicht punziert und beinhaltet Gurte und Steigbügel. Der Sattel ist perfekt für alle, die mit dem reiten anfangen möchten.

Platz Drei: Westernsattel LOWA

A&M Reitsport Westernsattel LOWA Schwarz aus Kunstleder, Größe:16 Zoll

Price: EUR 185,90

3.2 von 5 Sternen (2 customer reviews)

1 used & new available from EUR 185,90

Der dritte Platz wird von dem Lowa Westernsattel belegt. Für allem für Anfänger bietet dieser Westernsattel wegen dem Preis zwar viele Möglichkeiten, allerdings sind die Bänder die am Sattel befestigt sind niht sehr hochwertig und die allgemeine Verarbeitung kann nicht mit Platz Eins mithalten. Der Sattel kommt in vielen verschiedenen Ausführungen daher. Ein verdienter Dritter Platz

Geschichte vom Westernsattel

Ürsprünglich entstand der Westernsattel aus den Sätten der Konquistadoren, den Entdeckern und Soldaten die während des 16. und 17. Jahrhunderts Teile von Mittel- und Südamerika eroberten. Ursprünglich bestand er aus einem einfachen Holzbaum, die Innenkonstruktin des Sattels, der mit Rohhaut, enthaarter Haut die deutlich steifer ist als gegerbte überzogen ist. Der Aufbau, der Rest des Sattel besteht aus Leder, das punziert ist. Eine Punzierung ist eine Prägung un Metall oder Leder, die sich als Negativ im Produkt abhebt. Mittlerweile werden Westernsättel aber auch teilweise mit Kunststoffbäumen oder Kunststoffaufbauten hergestellt.

Die Ursprünglichen Westernsaättel waren sehr schwer (über 10 kg), weswegen erst seit dem 20. Jahrhundert durch den Einsatz von leichteren Werkstoffen Sättel mit geringerem Gewicht entwickelt. Für Nostalgiker empfiehlt sich beim Westernsattel kaufen das Achten auf Details, wie zum Beispiel Echtleder oder üppige Punzierungen. Wer aber einen original Westernsattel kaufen möchte, muss oft eine ganze Menge Geld anpacken. Deshalb sollte man sowohl beim Westernsattel kaufen als auch beim Sattel kaufen allgemein sein Budget vorher genau definieren.  Weiter geht es mit den

Größenangaben

Die Passform wird hauptsächlich durch die Höhe und Weite der Kammer (Gullet) und die Winkelung, der Längswölbung und der Verdrehung über der Längsachse des Sattelbaumes (Twist). Die Größenangaben sind:

 

  • SQ (Semi Quarter) = schmale Kammer für schmalschulterige Pferde
  • Q (Quarter) = mittelgroße Kammer
  • FQ (Full Quarter) = breite Kammer für breitschulterige Pferde.

Das Kürzel RS steht für Round Skirt und weist auf abgerundete Sättel für Pferde mit einer sehr kurzen Sattellage hin.

 

Bei neueren Westernsätteln wird die Passform auch oftmals in den Standardwerten angegeben. Im Folgenden Text sehen Sie alle Werte, Ermittlungswege und Infos zusammengefasst:

  • Widerrist

    • Am Widerrist sind die Knochen und Bänder der Wirbelsäule nur von einer dünnen Hautschicht geschützt. Am Widerrist verursachen falsch geformte Sättel oft Scheuerstellen. Der Widerrist wird von sogenannten Dornfortsätzen vo 3. bis zum 8. Wirbel gebildet. Der Sattel muss also so auf dem Pferd liegen, dass kein Druck auf den Widerrist ausgeübt wird. Als Faustregel: Der Sattel sollte beim Widerrist etwa drei bis vier Finger in der Höhe und zwei bis drei in der Breite Platz haben. Wenn Sie im Sattel sitzen, überprüfen Sie die Widerristfreiheit erneut. Auch jetzt sollten ein bis zwei Finger Platz sein. Als verantwortungsbewusster Reiter sollten Sie auf diesen Abstand achten. Also: Beim Sattel kaufen lieber einen zu viel austesten als einen zu wenig. Bei Online-Händlern wie Amazon, Ebay und co kann man Ware einfach zurückschicken.

 

  • Kammerweite

    • Die Kammerweite bestimmt die Breite eines Sattels. Ist der Sattel zu schmal, hat der Widerrist nicht genügend Freiraum. Ist der Sattel zu breit, liegt er nicht stabil. Die Kammerweite wird fast immer angegeben. Messen Sie einfach ihr Pferd. Die Kammerweite hängt auch von den Schulterblättern ab. Um das zu verstehen, muss man etwas über die Anatomie der Pferde wissen. Wenn sich das Vorderbein beim Laufen nach vorne habt, dreht sich das Schulterblatt nach hinten oben. Dieses befördert die Schulter etwa eine handbreit nach hinten. Ist die Kammer nicht weit genug, kann das Schulterblatt nicht unter die Kammer gleiten und stößt bei jedem Schritt an den Sattel.
    • Um das zu testen legen Sie den Sattel auf das Pferd und gurten Sie ihn an. Stellen Sie sich neben das Pferd mit Blick zur Kruppe. Die vom Pferd wegzeigenden Hand legen Sie auf die Schulterblattspitze, mit der anderen nehmen Sie das Vorderbein hoch und simulieren einen Schritt. Verschwindet das Vorderbein unter dem Sattel, ist alles in Ordnung. Stößt das Schulterblatt gegen den Sattel oder verrutscht er, ist der Sattel zu schmal.

 

  • Winkelung

    • Zur Passform des Sattels gehört auch die Winkelung. Die Winkelung vom Kopfeisen bestimmt, wie der Sattel vorne an der Schulter aufliegt, die des Baumes wie er auf dem Rücken aufliegt. Um den Winkel des Kopfeisens zu testen, legen Sie den Sattel auf. Legen Sie ihre Hand auf die Schulter des Pferdes und schieben die Hand zum Sattel. Der Winkel des Sattels sollte mit dem Winkel der durch ihre Hand verlängerten Schulter übereinstimmen. Um die Winkelung der Sattelkissen zu überprüfen, fahren Sie mit der Hand unter dem Kissen entlang. Der Druck sollte überall in etwa gleich groß sein.

 

  • Breite des Wirbelkanals

    • Pferde haben eine sehr empfindliche Wirbelsäule. Außerdem muss diese beim Reiten das ganze Gewicht des Reiters tragen. Um zu überprüfen ob der Sattel bei der Wirbelsäule ideal sitzt, tasten Sie die Dornfortsätze ihres Pferdes in der Sattellage ab. Die Dornfortsätze sind in etwa murmelgroß. Hinter den Dornfortsätzen fühlen Sie die elastischen Bänder, die sich in etwa wie eine gut aufgepumpter Ball  anfühlen. Dahinter kommt der deutlich weichere Muskel. Wenn Sie die Bänder erfühlt haben, schätzen Sie wie viel Raum diese einnehmen. So breit sollte der Wirbelkanal dann auch sein

 

  • Sattellänge

    • Der Sattel darf höchstens von der letzten Rippe zum Schulterblatt gehen, da der Sattel sonst durch Ihr Gewicht die Organe des Pferdes (Milz, Nieren, Darm) beschädigen könnte. Das Schulterblatt können Sie spüren, wenn Sie vom Widerrist nach unten fühlen. Sie spüren nun eine halbmondförmige, klar tastbare Struktur. Dieses ist sich an der Oberkante des Schulterblattes befindlicher Knorpel. Hier darf der Sattel nicht sein, sonst verursacht er Schäden am Schulterblatt. Die hintere Begrenzung, die letzte Rippe finden Sie, wenn Sie den Bauch auf halber Höhe entlang fahren. Sie sollten ungefähr eine Handbreit vor dem Hüfthöcker fühlen. Die Bauchwand sollte nun eindrückbarer und weicher werden. Sie haben die letzte Rippe gefunden. Verfolgen Sie die Rippe nach oben zur Wirbelsäule. Alternativ können Sie sich am Fell orientieren.
    • Die Wuchsrichtung des Fells ändert sich aufgrund des Wirbels von vorne nach hinten. Die Linie, die die unterschiedlichen Wuchsrichtungen bilden stimmt an der Wirbelsäule fast immer mit der letzten Rippe überein. Wenn Sie nicht darauf achten, dass der Sattel mit der letzten Rippe abschließt, können Organe beschädigt werden und es kommt zu einem Festmachen des Rückens. Die Pferde ziehen ihren Rücken nach oben um dem Druck zu entgehen und schränken dabei Atmung wie Bauchmuskulatur ein. Als Folge haben Sie ein festes, triebiges und somit nicht leistungsfähiges Pferd am Hals. Wenn der Sattel im Lendenbereich aufliegt, wird er mit jedem Schritt nach vorne gestoßen und liegt somit wieder auf dem Schulterblatt. Manche Pferde reagieren auf eine Überbelastung hinten auch mit Bocken oder Treten. Sie müssen also einen nicht zu kurzen und vor allem nicht zu langen Sattel kaufen.

 

  • Schwung/Sattellage

    • Der Schwung beschreibt die Krümmung der Sattelfläche, die Auflagefläche die Fläche mit der der Sattel auf dem Pferd aufliegt. Der Sattel muss also so geschwungen sein, dass die Belastung die der Reiter verursacht möglichst gleichmäßig auf den Pferderücken verteilt wird. Der Schwung ist die Krümmung des Sattels. Wenn ein Sattel zu wenig Schwung hat, also nicht stark genug durchgebogen ist kommt es zu einem Brückeneffekt. Der Sattel liegt nur vorne und hinten richtig auf. Dieses bereitet dem Pferd Schmerzen. Die zwei Auflagepunkte nennt man Druckspitzen. Wenn der Sattel zu viel Schwung hat, ist das ganze noch schlimmer.
    • Der Sattel liegt nur an einer Stelle richtig auf und liegt nicht stabil. Die entstehende Druckspitze bereitet dem Pferd Schmerzen. Hinzu kommt, dass ein zu stark geschwungener Sattel dem Pferd ein falschen Reitverhalten anerzieht. Das Pferd wölbt seinen Rücken nach unten. Um den Schwung zu testen legen Sie den Sattel auf, gurten ihn aber nicht an. Nun fühlen Sie mit der flachen Hand von hinten unter den Sattel und achten darauf, das der Druck überall gleichmäßig ist. Achten Sie auf jeden Fall auf das Verhalten des Pferdes.
    • Sie können den Druck auch mit technischen Hilfsmittel messen. Dazu werden Decken benutzt. Solche Messdecken gibt es in vielen Formen. Bei sehr aufwendigen Messdecken sind elektronische Sensoren eingearbeitet. Die Daten lassen sich sehr einfach auswerten – klappte auch für Technik-Allergiker wie mich 😉 – und so kann man gut erkennen in welchen Situationen der Sattel das Pferdwo belastet. Die einfachen Testdecken liefern ein einziges Komplettergebnis nach dem Ritt, hochwertige bestehen aus thermoelastischem Schaum der sich nur verformt wenn der Sattel auf dem Pferd liegt. Am einfachsten und auch selber herstellbar sind Knetpads, bei denen man einfach schaut wo am meisten Knete verdrängt wurde. Aber: Am besten den Sattel kaufen, der für das Pferd und den Reiter am angenehmsten ist

Fazit: Beim Westernsattel kaufen muss man wegen der oftmals selbst für erfahrene Reiter verwirrenden Passformangaben sollte man beim Westernsattel kaufen ruhig vom Amazon Rückgaberecht Gebrauch machen.

Je nach Einsatz gibt es verschiedene Ausführungen:

  • Cutter
    • Benutzt wird der Cutter im Cutting, in diesem Sport muss ein Kalb von der Herde separiert werden
  • Reiner
    • Der Reiner findet im Reining Verwendung, die Western-Form der Dressur: Einfangen von Rindern mit einem Lasso
  • Show
    • Für sportliche Wettkämpfe jeder Art, reichlich verziert
  • Barrel  Racer
    • Für das Barrel Race, ein Wettrennen um Ölfässer. Der Barrel Racer zeichnet sich durch einen tiefen Sitz und konvexe Trachten aus, die bei den schnellen, harten Wendungen helfen
  • Roper
    • Für das Fangen von Rindern mit einem Lasso

Das charakteristische Horn am Westernsattel ist in den meisten Ausführungen nichtmehr stark genug um dem Zug eines Lassos wirklich standzuhalten. Nur bein Roper, dem Sattel für das Einfangen von Rindern, ist das noch möglich. Wenn man viel Wert auf Funktionalität legt, kann man auf Amazon allerdings auch wirklich qualitativ hochwertige und funktionale Westernsattel kaufen.

Westernsattel kaufen
Roper

Wo kann man einen Westernsattel kaufen?

Westernsättel gibt es nahezu überall dort, wo es Sättel gibt. Man kann allerdings auch im Internet einen Westernsattel kaufen. Fast alle Modelle gibt es auch auf Amazon. Wenn Sie schon genau wissen, welches Modell Sie habe möchten, schauen Sie sich einfach auf Amazon um. Wir empfehlen ihnen allerdings, sich erst unsere Bestenliste bei Amazon anzuschauen. Bei besondere Ausführungen, wie etwa beim Roper, werden Sie auf Amazon kein großes Angebot finden. Wir empfehlen einen Kauf beim Fachhändler.